Hamm - 2.Familie



Bei diesen Hamm-Vorfahren ist die sehr seltene Berufsbezeichnung einer Frau im 17.Jahrhundert. Sabina starb 1688 als Angestellte des Kloster
Amorbachs. Ihr Mann muss schon vor ihr verstorben sein, so dass sie sich als Waschfrau im Kloster ihren Lebensunterhalt verdienen musste. Interesanter-
weise hatte die Benediktiner-Abtei mehrere bürgerliche Angestellte. So findet sich unter meinen Vorfahren noch in derselben Zeit ein Klosterkoch, der seinen
Beruf auch an seinen Sohn weitervererbte. Auch gab es noch einen Klosterjäger und einen Klosterfischer. Neben den vielen freien Handwerkern, die sich auch
als Zulieferbetriebe ihren Lebensunterhalt bestritten, gab es eben auch den oder die "klassischen" Angestellten. Hier offenbart sich ein Einblick in den
den regionalen Wirtschaftskosmos des 17.Jahrhunderts und in der Mitte das Kloster Amorbach.



QuellenAbZu kaufen unter:
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1413/XI. Generation
Hamm, Sabina
Konf.: röm.-kath.
Beruf: Waschfrau im Kloster Amorbach
~
+ Amorbach, Febr.1688
oo Amorbach, 31.05.1650 mit Reichart, Johannes





2826/XII. Generation
Hamm, Sebastianus
Konf.: röm.-kath..
Beruf:
~
+ vor 1650
oo mitNN + Amorbach, 19.04.1646
Kinder:
Martin~ Amorbach, 21.10.1619
Maria~ Amorbach, 21.11.1621
Michael~ Amorbach, 11. - 25.04.1624
Sabinaoo Amorbach, 31.05.1650 mit Reichart, Johannes





5652/XIII. Generation
Hamm, Melchior
Konf.: röm.-kath..
Beruf:
~
+
oo mit+
Kinder:
SebastianAls Erbe 1623 erwähnt