Stephan Rechberger                    Alfred Rechberger                          Wilhelm Rechberger                               Georg Rechberger
Im Süden von Kärnten bei Bad Eisenkappeln, nahe der österreichisch-slowenischen Grenze, liegt ein Dorf mit dem Namen
Rechberg. Hier ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit der Ursprung der Familie Rechberger zu suchen. Über dem Dorf Rechberg
erhebt sich eine alte Burg. Auf dieser Befestigung lebten von 1235 bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts adelige Burgherren,
die sich nach ihrem Stammsitz "Rechberger" nannten.
Die Burgherren wurden von Kaiser Friedrich III. 1456, nach Streitigkeiten
mit dem benachbarten Kloster Eberndorf, völlig enteignet und aus Kärnten ausgewiesen. Die Familie scheint zahlreiche männliche
Mitglieder gehabt zu haben: So werden 1441 Hans der ältere, Hans der Jüngere, Christoph und Paul erwähnt. 1452 begleiteten
mehrere Familiemitglieder Kaiser Friedrich III. zur Kaiserkrönung nach Rom. Neben den schon genannten Christoph werden noch
Veit und Georg genannt, die bei dieser Gelegenheit den Ritterschlag vom Kaiser an der Engelsbrücke erhielten. Christoph und der
jüngere Hans wurden später bei Ausübung des Söldnerhandwerks erschlagen. Was aus den anderen "verarmten" Mitgliedern der Familie
wurde, ist bisher nicht belegt. Es ist möglich, dass sie sich in das südlich gelegene Krain begeben haben, um dort als Landwirte
ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Da das Rittertum im Ausgang des Späten Mittelalter im Niedergang begriffen war, gibt es
Beispiele, die einen sozialen Abstieg dieser verarmten Rittersleute belegen. Ebenso kann es auch den Rechbergern ergangen sein.
1523 werden die Rechberger in den Urbaren der Herrschaft Egkh (Brdo pri Kranju) als Inhaber von Huben in Hotemaze und Visoko (Waisach)
erwähnt. Eine andere Theorie über die Herkunft der Rechberger geht davon aus, dass es sich um eine Untertanen-Familie aus dem nördlich gelegenen Rechberg
handelt, die den Beinamen "Rechberger" in Krain erhalten hat. Dagegen spricht, dass die meisten Nachbarn Slowenen waren, die den Zuwanderen
mit Sicherheit auch einen slowenischen Namen gegeben hätten. Noch heute leben Vertreter der Familie Rechberger in dieser Gegend. In einer
mündlichen Überlieferung dieser Familienvertreter ist davon die Rede, dass die Rechberger einst "als Strafe" von der nördlich gelegenen
Burg Rechberg nach Krain vertrieben worden sind.
Meine Ahnenreihe beginnt mit Georg Rechberger aus Visoko (Waisach), der dort zwei Huben bewirtschaftete. Seine Söhne Adam und Georg
teilten später diese zwei Huben unter sich auf. Urban, der Sohn des Adam, war ein nachgeborenes Kind und konnte wohl auf einen großen
Erbteil nicht hoffen. Deshalb waren er und sein Sohn Georg wohl als einfache Knechte auf den umliegenden Höfen tätig.
1753 wandert Georg in den kleinen Ort Seulje in der Nähe von Skofja Loka und heiratet dort eine Witwe. Sein Sohn Jacob ist dann
später Inhaber einer 1/4 Hube im Nachbarort Dolenja vas. Wie es dazu kam, verraten die Quellen nicht. Des letzt genannten Sohn Caspar
besitzt ebenfalls eine 1/4 Hube in Seulje, dessen Sohn Gregor diese von ihm erbt. Als Gregor 1901 stirbt, bewirtschaften die Tochter Micka
und ihr Mann den väterlichen Hof weiter. Deren Nachkommen sind bis heute dort ansässig. Warum mein Urgroßvater Georg nicht den Hof
übernahm, ist nicht überliefert. Er suchte sein Glück in Duisburg in der Montanindustrie, die auch meinem Großvater Wilhelm Brot und
Arbeit gab.
1/I. Generation
Beruf: IT-Projektleiter
~ Duisburg, 03.03.1966
oo Hamburg, 06.06.2006 mit    Kaplan, Anna Eduardovna
2/II. Generation
Beruf: Systemanalytiker
~ Dinslaken, 09.08.1938
oo Duisburg, 06.06.1963 mit    Hopp, Gisela Wanda
Kinder:
4/III. Generation
Konf.: röm.-kath.
Beruf: Schlepper und Hauer Vereinigte Stahlwerke Schachtanlage Friedr. Thyssen, Hamborn
~ Duisburg, 02.04.1903    + Duisburg, 09.12.1962
oo Dinslaken, 27.02.1937 mit    Gerhardt, Margethe Franziska
Kinder:
8/IV. Generation
Konf.: röm.-kath.
Beruf: "Arbeiter" 1900, ab 1903 "Berginvalide", 1935 "Rentenempfänger"
~ Seulje, 22.04.1868    + Duisburg, 06.12.1935
1. oo Ljubljana, 29.01.1893 mit    Aljaž, Agnes
Kinder:
2. oo Duisburg, 27.07.1910 mit    Hirbar, Barbra (* Unajnarje, 07.12.1873)
Kinder:
16/V. Generation
Konf.: röm.-kath.
Beruf: Kaischler (Landwirt) in Seulje Haus Nr. 7 Name des Hauses "Jurman", 1895 "Hübler" (Grossbauer)
~ Seulje, 23.01.1826    + Seulje, 29.10.1901
oo Lenart, 23.05.1853 mit    Pintar, Agnes
Kinder:
32/VI. Generation
Konf.: röm.-kath.
Beruf: Kaischler (Landwirt) in Seulje Haus Nr. 7 Name des Hauses "Jurman"
~ Dolenja vas, 01.01.1796    + Seulje, 11.01.1871
1. oo Selca, 25.05.1820 mit    Verhunz, Eva
Kinder:
2. oo Selca, 30.05.1842 mit    Dolenz, Helena (+ Seulje, 06.01.1851)
Kinder:
64/VII. Generation
Konf.: röm.-kath.
Beruf: Kaischler (Landwirt) in Dolenja vas Nr.33
~ Seulje, 23.04.1754    + Dolenja vas, 08.06.1822
oo Selca, 09.02.1784 mit    Notar, Helena
Kinder:
128/VIII. Generation
Konf.: röm.-kath.
Beruf: Einwohner in Seulje
~ Tupalice, 24.03.1717    + Knapou , 27.01.1791 (Seitenstechen)
1. oo Selca, 24.01.1753 mit    Hellena Leben
Kinder:
2. oo Selca, 20.01.1771 mit    Lusnar, Margaretha (+ Seulje, 06.01.1851)
Kinder:
256/IX. Generation
Konf.: röm.-kath.
Beruf: Knecht in Tupalice
~ Visoko, ca 1696 (?)     +
oo                                         mit     Eva
Kinder:
512/X. Generation
Konf.: röm.-kath.
Beruf: Hübler (Großbauer) in Visoko (Waisach)
~ Visoko, 11.02.1648     + Visoko, 16.10.1709
oo                                         mit     Lucia
Kinder:
1024/XI. Generation
Konf.: röm.-kath.
Beruf: Hübler (Großbauer) in Visoko (Waisach)
~ Visoko, ca. 1626     + Visoko, 26.01.1695
oo Sencur, 15.02.1654 mit     Margaretha Achazhin + Visoko, 27.03.1698
Kinder: